Brandmaier Webentwicklung

Wie häufig sollte ich die Inhalte auf meiner Website pflegen?

Vor ein paar Tagen habe ich mich im Internet über Musikläden in meiner Nähe informiert und bin dabei auf viele veraltete Inhalte gestoßen. Bei der Veröffentlichung dieser Beiträge waren diese sicherlich gut gemeint und sollten Kunden ansprechen. Heutzutage lösen diese Artikel jedoch mehr Frustration als Begeisterung beim Kunden aus, da viele Angebote veraltet sind. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir die Frage gestellt, ob man den eigenen Webauftritt dauerhaft pflegen muss, damit dieser vertrauenswürdig und aktuell wirkt.

Die Entscheidung, wie viel Pflege eine Website benötigt, wird bereits in der Konzeptionsphase gefällt. Man sollte sich bereits früh darüber im Klaren sein, wie viel Aufwand der Website-Besitzer in die Verwaltung der Internetseite stecken will. Natürlich ist es schön, wenn der Besucher eine gut gepflegte Rubrik „Aktuelles“ auf einer Website vorfindet. Dennoch kann man nicht von jedem Website-Besitzer erwarten, dass dieser Zeit und Lust hat, permanent Inhalte für den eigenen Webauftritt zu erstellen und zu pflegen. Deswegen versuche ich bereits vor dem Erstellen der Website festzustellen, wo aktuelle Beiträge sinnvoll eingebaut werden können. Alle anderen Inhalte, welche nicht aktualisiert werden, versuche ich dann so zu formulieren, dass diese relativ lange gültig sind. Dafür nutze ich drei Techniken: Verallgemeinern, Auslagern und Vermischen.

Inhalte verallgemeinern

Am einfachsten ist es, die Inhalte so zu verallgemeinern, dass diese über lange Zeit gültig sind. Anstatt die einzelnen Produkte im aktuellen Sortiment auf der Website aufzulisten, kann man nur die angebotenen Marken oder Produktkategorien darstellen. Diese Ändern sich nur selten und sind dadurch viel beständiger als einzelne Artikel.

Inhalte auslagern

In manchen Fällen kann man auch Informationen von anderen Websites nutzen. Bei der Internetseite von „Georg Juwelier“ haben wir zum Beispiel nur die Hersteller der Produkte, in diesem Fall Trauring-Hersteller, auf der Website vorgestellt. Alle weiteren Informationen und die aktuellen Kollektionen können Besucher über einen Link zu der Hersteller-Website finden.

Der Hersteller kümmert sich um die Produktdetails

Für den Juwelier bringt diese Aufteilung keine Verluste mit sich, da die Beratung und der Verkauf persönlich im Juweliergeschäft erfolgt. Durch dieses Layout kann sich die Website des Juweliers auf den Service und die Beratung konzentrieren, während die Produkte und Herstellungsverfahren von den Lieferanten selbst erklärt werden.

Inhalte mischen

Zu guter Letzt ist es möglich, allgemein gültige Inhalte mit aktuellen Inhalten zu vermischen. Zum Beispiel platziert man oben auf der Produktseite eine Box mit aktuellen Angeboten und darunter stellt man die Marken allgemein vor. Dadurch hat der Website-Besitzer die Möglichkeit, aktuelle Inhalte anzulegen, ist aber nicht dazu gezwungen. Sind keine aktuellen Inhalte vorhanden, wird die Box einfach ausgeblendet und der Besucher sieht nur die Marken. Diesen Trick habe ich auch bei Gourmetstüble angewandt.

Mischung aus aktuellen und allgemeine Inhalten

Hier gibt es eine Events-Seite, auf der die Veranstaltungen ganz allgemein beschrieben werden. Von der Events-Seite aus gelangt man zu den aktuellen Events. Sollte es aktuelle Events geben, werden diese dem Besucher gezeigt. Sollte es keine geben, so sieht der Betrachter nur die allgemeinen Informationen. Übrigens wertet die Website automatisch aus, ob ein Event in der Zukunft oder Vergangenheit liegt und blendet es entsprechend aus.

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